
Der FC Arsenal ist in dieser Saison das dominante Team in der Premier League. Am vergangenen Wochenende wurden zum ersten Mal nach zehn Siegen wieder Punkte abgegeben. Was für eine Machtdemonstration. Für Sonntag ist das Nordlondon-Derby gegen Tottenham Hotspur angesetzt. Die Gunners haben in Heimspielen gegen die Spurs seit über 15 Jahren nicht mehr verloren. Das ist eine echte Hausnummer, die es aus Arsenal-Sicht fortzuführen gilt. NEO.bet liefert Quotenboost, Fußball-Wettquoten, Prognosen, Analysen und Wett-Tipps zur Partie in der Premier League FC Arsenal - Tottenham Hotspur.
Vor der Verabschiedung in die Länderspielpause ist der FC Arsenal tatsächlich noch mal gestolpert. In der Premier League kamen die Gunners nicht über ein 2:2-Unentschieden auswärts gegen das Überraschungsteam Sunderland hinaus. Die Punkteteilung war umso ärgerlicher, weil damit eine Serie von zehn Siegen in Folge endete. "Das letzte Gefühl ist Enttäuschung und Frustration, weil wir die drei Punkte wollten", konnte Trainer Mikel Arteta seine Enttäuschung über den Punktverlust nicht verbergen. Nach elf absolvierten Spieltagen steht Arsenal mit 26 geholten Punkten an der Tabellenspitze der Premier League. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Manchester City liegt bei vier Punkten. Am Sonntag (17.30 Uhr) steht das Nordlondon-Derby gegen Tottenham Hotspur im Programmheft. Eine gute Chance für Arsenal, den Platz an der Sonne zu festigen. Die dazugehörigen Fußball-Wettquoten bei NEO.bet: Sieg Arsenal (1,39), Unentschieden (4,75), Sieg Tottenham (8,2). NEO.bet hat außerdem einen Quotenboost generiert: Arsenal erzielt erstes Tor und gewinnt – Fußball-Wettquote 1,62.
Die Fußball-Wettquoten machen in diesem Fall deutlich, dass der FC Arsenal als ganz klarer Favorit in das Lokalduell gehen wird. Und das offenbar nicht nur, weil die Hausherren eine hervorragende Saison mit nur wenigen Makel spielt. Das Arteta-Team ist seit sechs Partien in der Premier League gegen Tottenham Hotspur ungeschlagen (5 Siege, 1 Remis), die letzten drei Begegnungen gewann Arsenal in Serie. Die Bilanz im eigenen Stadion ist sogar noch wesentlich eindrücklicher. Seit über 15 Jahren haben die Spurs ihr Spiel bei Arsenal nicht gewinnen können. Der letzte Sieg datiert vom 20. November 2010, als die Spurs im Emirates mit 3:2 gewannen. Zuvor holten die gastgebenden Kanoniere satte neun Siege aus 14 Heimspielen. Zumindest angesichts der Historie dieses Stadtderbys wird klar, dass am Sonntag im Normalfall kein Weg an einem Sieg der Gastgeber vorbeiführen dürfte. Arsenal trifft jede Halbzeit – Fußball-Wettquote 2,18.
Was den FC Arsenal in dieser Saison außerdem auszeichnet, ist die überragende Arbeit in der Defensive. Die Gunners haben nicht nur acht von elf Spielen gewonnen und spielten zweimal Remis. Darüber hinaus hat Torhüter David Raya erst fünf Gegentore zur Kenntnis nehmen müssen – kein anderes Team in der Premier League fing sich weniger Gegentreffer ein. Zum direkten Vergleich: Tottenham Hotspur hat bei derselben Anzahl an absolvierten Spielen die doppelte Anzahl an Gegentoren über sich ergehen lassen müssen. Das Remis auswärts gegen Sunderland war das erste Mal seit fast zwei Monaten, dass Arsenal mal wieder ein Gegentor bekam. Vor besagter Begegnung blieb Arsenal wettbewerbsübergreifend in acht Spielen ohne Gegentor. Ein herausragender Wert, der in Europas Topligen seinesgleichen sucht. Deshalb ärgerte sich Arteta nach dem Sunderland-Spiel über die gebrochene Serie: "Ein Schmerz im Bauch, weil ich keine Gegentore kassieren will. Und es war offensichtlich ein Tor, das das Spiel in eine schwierige Lage gebracht hat." Arsenal gewinnt und über 2,5 Tore – Fußball-Wettquote 2,12.
Tottenham Hotspur hat sein letztes Spiel vor der Länderspielpause ebenfalls nicht siegreich gestalten können. Im Heimspiel gegen Manchester United bekam der heimische Anhang ein 2:2-Unentschieden zu sehen. Der Ausgang war sicherlich etwas ärgerlich, immerhin hatte Richarlison erst in der ersten Minute der Nachspielzeit den vermeintlichen Siegtreffer erzielt, ehe Matthijs de Ligt nach sechs Minuten über der regulären Spielzeit noch den Ausgleich herstellte. "Natürlich sind meine Gefühle sehr gemischt, aber ich nehme das Positive aus diesem Spiel mit", sagte Trainer Thomas Frank, der sich den positiven Spirit aber nicht nehmen lassen wollte: "Das ist meine Überzeugung, und so glaube ich daran, eine gute Mannschaft aufzubauen und sie weiter zu verbessern." Tottenham holte aus elf Spielen 18 Punkte und steht damit auf dem 5. Tabellenplatz. Der Rückstand auf die Ränge, die zur Teilnahme an der Champions League berechtigen, liegt bei lediglich einem Punkt.
Und die erneute Qualifikation für die Königsklasse ist bei Tottenham Hotspur das Mindestziel in dieser Saison. So ganz zufrieden sein kann das Trainerteam um Frank also nicht, zumal in den vergangenen Wochen konstante Darbietungen Fehlanzeige waren. Die Spurs haben aus den letzten vier Meisterschaftsspielen nur eines siegreich gestaltet, vier von zwölf möglichen Punkten sind nach eigener Rechnung zu wenig. Zumal es gegen Aston Villa (1:2) und Chelsea (0:1), die beide in der Tabelle hinter Tottenham stehen, empfindliche Heimniederlagen setzte. Immerhin stellen sich die Frank-Schützlinge in der Fremde nicht allzu schlecht an. Tottenham ist mit 13 Punkten aus fünf Auswärtsspielen das beste Team der Premier League. Keiner hat in der Fremde mehr Tore geschossen (12) und weniger kassiert (3). Das lässt trotz der langen Serie von über einer Dekade, in der im Emirates nicht mehr gewonnen werden konnte, etwas Hoffnung aufkeimen. Tottenham Hotspur trifft – Fußball-Wettquote 1,78.
Was Frank in diesem Zusammenhang vielleicht angelastet werden kann ist, dass er für die Offensive noch keine richtige Formation gefunden hat. Gegen United wurden in der Halbzeit Änderungen vorgenommen und selbst 20 Minuten vor Schluss gab es noch mal eine Umstellung an vorderster Front. "Wir suchen nach der richtigen Balance im Sturm", gab Frank zu. Dazu haben die Sonntagsgäste massive personelle Probleme. Cristian Romero wurde vorzeitig runtergenommen, weil er erst aus einer Verletzung kam, zudem ist jetzt auch noch Randal Kolo Muani körperlich angeschlagen – hinter dem Angreifer steht zumindest ein kleines Fragezeichen. Ansonsten fehlen aktuell mit Ben Davies, Dominic Solanke, Yves Bissouma, Mohammed Kudus, Radu Drăgușin, Kota Takai, Lucas Bergvall, Archie Gray, Dejan Kulusevski und James Maddison zehn mehr oder weniger wichtige Spieler verletzungsbedingt.






