
Der FC Fulham hat in den vergangenen Wochen einige Rückschläge hinnehmen müssen. Und das nicht nur aus sportlicher, sondern vor allen Dingen aus personeller Sicht. Mit dem aktuellen Aufgebot, so Ligakenner, wird es im London-Derby gegen den FC Arsenal schwer, einen Sieg zu erringen. Zumal der unbeliebte Nachbar aus dem roten Bezirk Londons von der Tabellenspitze der Premier League grüßt. NEO.bet liefert Quotenboost, Fußball-Wettquoten, Prognosen, Analysen und Wett-Tipps zur Partie in der Premier League FC Fulham - FC Arsenal.
Der FC Fulham wandelte zuletzt auf einem äußerst holprigen Pfad, hat aber noch ein gutes Polster auf die Abstiegsplätze in der Premier League. Viel darf allerdings nicht mehr passieren, es sollte eine Trendwende eingeleitet werden. Vor der Länderspielpause gab es eine 1:3-Auswärtsniederlage gegen Bournemouth. Es war die zweite Pleite in Folge und die dritte über die gesamte Saison verteilt. "Es war sehr hart. Die Art und Weise, wie wir verloren haben, war sehr hart für uns", gab Trainer Marco Silva bei "Sky Sports" zu. Gemeint waren die extremen personellen Rückschläge. Dazu aber später mehr. Mit acht Punkten aus den ersten sieben Spielen rangiert Fulham auf dem 14. Tabellenplatz. Am Samstag (18.30 Uhr) steht das London-Derby gegen den FC Arsenal an. Die dazugehörigen Fußball-Wettquoten bei NEO.bet: Sieg Fulham (6,2), Unentschieden (4,1), Sieg Arsenal (1,54). NEO.bet hat zur Partie außerdem einen Quotenboost generiert: Arsenal gewinnt und über 2,5 Tore – Fußball-Wettquote 2,76.
Und wäre die personelle Lage nicht schon schlimm genug, gab es für den FC Fulham gegen den FC Arsenal in den vergangenen Jahren kaum Erfolgserlebnisse. Von den letzten 14 direkten Aufeinandertreffen in der Premier League gewannen die Samstagsgastgeber gerade mal eine Partie. Viermal wurden die Punkte geteilt und stolze neunmal ging der Gast aus dem roten Bezirk Londons als Sieger hervor. Unter den Kennern geht für Samstag niemand davon aus, dass sich an den teils klaren Ergebnissen in den zurückliegenden Vergleichen etwas ändern wird. Im Gegenteil: Es wird eher damit gerechnet, dass es am Samstag einen ziemlich deutlichen Auswärtssieg zu sehen gibt. Arsenal trifft in jeder Halbzeit – Fußball-Wettquote 2,45. Und das hat nicht nur ausschließlich mit der Historie dieses Londoner Derbys zu tun. Silva klagt dieser Tage vor allen Dingen über eine extrem dünne Personaldecke.
Der FC Fulham hatte insbesondere in der Offensive Probleme, gegen Bournemouth war es am Ende so, dass kein nomineller Stürmer auf dem Platz stand. Zu allem Überfluss musste bei selbiger Partie Saša Lukić verletzt ausgewechselt werden – ein Mitwirken gegen den FC Arsenal gilt als nicht sehr wahrscheinlich. Auch Antonee Robinson droht auszufallen. Hinter Rodrigo Muniz und Raúl Jiménez prangt auch nach der durchgeführten Länderspielperiode ein Fragezeichen. Der erst 18 Jahre alte Jonah Kusi-Asare, der im Sommer auf Leihbasis vom FC Bayern kam, ist nach aktuellem Stand Silvas einzige fitte Sturmoption. Rechtsverteidiger Kenny Tete fällt mit einer Knieverletzung ebenfalls lange aus und Harrison Reed schmorte gegen Bournemouth auf der Ersatzbank. Im Personalbereich sind es für die Cottagers extrem schwierige Verhältnisse, die einen Erfolg am Samstag fast unmöglich machen. Über 2,5 Tore Arsenal – Fußball-Wettquote 3,2.
Beim FC Arsenal könnte es kaum besser laufen. Klar, es gibt immer mal wieder Dinge, über die sich aufgeregt wird. Im Großen und Ganzen sollten die Gunners mit dem Start in die neue Saison aber außerordentlich zufrieden sein. In der Ligaphase der Champions League befindet sich Arsenal nach zwei Siegen voll auf Kurs – und auch in der Premier League sieht es nach aktueller Hochrechnung ziemlich gut aus. Vor der Länderspielpause hat das Team von Trainer Mikel Arteta einen ungefährdeten 2:0-Heimsieg gegen West Ham United eingefahren. "Ich habe meinen Spielern gesagt, dass das eine große Chance ist, denn wir hatten seit Beginn der Saison sehr schwierige Spiele und einige sehr schwere Verletzungen, die auch nicht gerade hilfreich waren", war Arteta mit dem vierten Pflichtspielsieg rundum zufrieden. Zumal es auch aus dem Personalbüro am Drayton Park zuletzt nicht wirklich gute Nachrichten gab.
Noni Madueke, Kai Havertz, Piero Hincapie und Gabriel Jesus fallen allesamt aus, einige davon langfristig. Zu allem Überfluss hatte sich im Spiel bei West Ham auch noch Martin Ødegaard am Knie verletzt. Der Kapitän wird dem FC Arsenal gegen den FC Fulham sehr wahrscheinlich fehlen. Inwieweit dann auch noch Declan Rice passen muss, wird wohl erst kurzfristig bekanntgegeben. Aber, und das haben die Kanoniere in den zurückliegenden Wochen bewiesen: es geht auch ohne die verletzungsbedingt ausfallenden Stars. Der Tabellenführer wird am Samstag mit breiter Brust auftreten. Wieso auch nicht? Arsenal kommt auf 14 geschossene Tore, nur Manchester City (15) hat mehr auf dem Konto. Außerdem weist Arsenal aufgrund der nur drei kassierten Gegentore mit +11 das beste Torverhältnis der gesamten Premier League aus. Wer das Risiko nicht scheut: Arsenal gewinnt ohne Gegentor – Fußball-Wettquote 2,5.
Da beim FC Arsenal in der Sturmreihe lediglich Viktor Gyökeres, freilich ein Superstar, zur Verfügung steht, könnten im Auswärtsmatch gegen den FC Fulham andere Spieler als Torjäger in Erscheinung treten. Zum Beispiel Leandro Trossard, der beim 4:2-Sieg der belgischen Nationalmannschaft in Wales einen überragenden Auftritt hinlegte. Der 30-Jährige bot in der ersten Halbzeit eine elektrisierende Leistung, trat im Spiel nach vorne hervorragend auf und sorgte mit jeder Ballberührung für Gefahr. Er spielte einen brillanten Pass zum zweiten Tor Belgiens und kam nach einer halben Stunde selbst fast zum Torerfolg, wurde jedoch von Joe Rodon gestoppt. Am Ende konnte sich Trossard aufgrund einer starken Leistung doch noch belohnen. In der letzten Minute des Spiels sicherte Trossard den Sieg mit einem souveränen Abschluss zum 4:2. Mit diesem Schub aus der Länderspielpause könnte sich der Flügelstürmer am Samstag in die Torjägerliste eintragen. Leandro Trossard erzielt mindestens ein Tor – Fußball-Wettquote 3,85.






