
Werder Bremen hat unter der Woche einen erneuten Rückschlag erlitten, obwohl ein ordentliches Spiel abgeliefert wurde. Unter die Räder kamen die Grün-Weißen in der Hinrunde auch auswärts gegen Eintracht Frankfurt. Am Freitag will der SV Werder im Heimspiel gegen die Adlerträger Revanche für die deutliche Niederlage im Hinspiel nehmen. Nur wie? Die Eintracht ist immerhin schon seit drei Meisterschaftsspielen ohne Sieg und zeigt seit Wochen absteigende Tendenz. NEO.bet liefert Quotenboost, Fußball-Wettquoten, Prognosen, Analysen und Wett-Tipps zur Partie in der Bundesliga Werder Bremen - Eintracht Frankfurt.
Werder Bremen hat die Hinrunde in der Bundesliga mit einer Niederlage abgeschlossen – und zwar einer relativ deutlichen. Das Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund ging am Dienstag mit 0:3 verloren. "Das Ergebnis fällt zu hoch aus, denn wir haben ein ordentliches Spiel gemacht", war Bremens Trainer Horst Steffen mit dem Auftreten seiner Mannschaft grundsätzlich zufrieden. "Es ist schade für das Team, weil die Jungs einen hohen Aufwand betrieben haben, das Tor zu verteidigen." Drei Tore hinten bekommen und vorne keines erzielt, fällt aber dann doch deutlich aus. Mit 17 Punkten befindet sich der SV Werder auf Platz 12 im Niemandsland der Tabelle, muss aber eher den Blick nach unten richten. Die Mission "drei Punkte" wird am Freitag (20.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt nicht unbedingt einfacher. Die dazugehörigen Fußball-Wettquoten bei NEO.bet: Sieg Werder (2,6), Unentschieden (3,7), Sieg Eintracht (2,54). NEO.bet hat außerdem einen Quotenboost generiert: Werder Bremen gewinnt und trifft zuerst – Fußball-Wettquote 3,45.
Im Hinspiel vor einigen Monaten geriet Werder Bremen heftig unter die Räder, auswärts gegen Eintracht Frankfurt lag beim 1:4 aus grün-weißer Sicht überhaupt nichts drin. Und auch sonst verkauften sich die Nordlichter nicht immer überzeugend. Von den letzten sieben Aufeinandertreffen in der Bundesliga hat Bremen gegen Frankfurt nur eines gewonnen, vier gingen in diesem Zeitraum verloren. Das ist ein Wert, an dem es im Hinblick auf Freitag unbedingt zu arbeiten gilt. Werder ist seit zwei Heimspielen ohne Sieg, spielte gegen Köln nur 1:1 und wurde von Stuttgart mit 0:4 in seine Einzelteile zerlegt. Vor eigener Kulisse hat das Steffen-Team also gehörigen Nachholbedarf. Die Darbietung gegen den BVB hat dennoch Hoffnung gemacht. Kapitän Marco Friedl zeigt sich zufrieden: "Wir spielen mit die besten 60 Minuten der Saison und sind für mein Gefühl die bessere Mannschaft."
Werder Bremen hat sich unter der Woche also gegen ein Topteam reichlich Topchancen herausgespielt. Darauf können Steffen und sein Team mit Blick auf die Partie gegen Eintracht Frankfurt in jedem Fall aufbauen. Das Fundament passt, nur bringen die Bremer Protagonisten ihre Überzeugung noch zu selten auf den Rasen. Ein Torreigen ist für das Spiel am Freitag wohl eher nicht zu erwarten. Mit einem Durchschnitt von 2,86 Toren in sieben Heimspielen weisen die Bremer einen der niedrigsten Werte der gesamten Bundesliga auf – nur vier Teams weisen hier einen noch niedrigeren Wert vor. Die bisherige Ausbeute könnte durchaus als Richtmaß für die Herausforderung am Freitag im Weserstadion gelten. Unter 2,5 Tore – Fußball-Wettquote 2,36. Begeisternd voraus blickt bereits Neuzugang Jovan Milošević: "Ich freue mich, für den Verein zu spielen, dass noch einige Spiele folgen werden und das erste Heimspiel am Freitag."
Bei Eintracht Frankfurt wächst unterdessen der Unmut über die in der Bundesliga wenig überzeugenden Leistungen. Die 2:3-Niederlage auswärts gegen den VfB Stuttgart am Dienstag wirkt dabei wie ein Brandbeschleuniger. "Man kann sagen, dass das Spiel ein Spiegelbild unserer Hinrunde war: Wir haben offensiv Qualität und strahlen Gefahr aus; defensiv müssen wir eine gewisse Kompaktheit hinbekommen, als Mannschaft gegen den Ball besser agieren", lautete unter anderem die Analyse von Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche. Vorne wissen die Adlerträger mit ihren Vorstößen also durchaus zu überzeugen. Das nützt bloß nichts, wenn die Arbeit hinten nicht stimmt und daraus zu viele Gegentore resultieren. Mit 26 Punkten nach 17 absolvierten Spielen steht ein enttäuschender 7. Platz zu Buche. Und das Abrutschen könnte noch verheerender sein, denn die direkte Konkurrenz hat mitunter weniger Spiele absolviert als die SGE.
Krösches Missmut über die geholten Zähler in den vergangenen Wochen ist verständlich. Es läuft schon seit Längerem nicht mehr rund für Eintracht Frankfurt. Die hessischen Fußballer haben in der Bundesliga von den letzten sechs Spielen gerade mal eines gewonnen, dazu stehen drei Remis und zwei Niederlagen in der Wertung. Der Anschluss zu den internationalen Plätzen geht als Folge dessen langsam verloren. Als Team, das an der Champions League teilnimmt und dort auch nächste Saison spielen möchte, ist das ein inakzeptables Vorgehen. Erschwerend kommt mit Sicht auf das Gastspiel bei Werder Bremen hinzu, dass die Eintracht auch in der Fremde nicht zu überzeugen weiß. Von den letzten drei Auswärtsspielen gingen zwei verloren, darunter ein heftiges 0:6 gegen Leipzig. Zudem kam Frankfurt nicht über ein 1:1 bei Aufsteiger Hamburg hinaus. Über 1,5 Tore Werder Bremen – Fußball-Wettquote 1,98.
Der Ertrag aus den Auswärtsspielen in den vergangenen Monaten hielt sich tatsächlich extrem in Grenzen. Es ist hier also schon länger eine negative Entwicklung auszumachen. Eintracht Frankfurt hat von den zurückliegenden sechs Auswärtsspielen in der Bundesliga nur eines gewonnen, von maximalen 18 Punkten wurden in der Endabrechnung lediglich sechs geholt. Dino Toppmöller und die anderen Fachleute seines Trainerteams sollte das eindringlich zum Nachdenken bewegen. Für die eigenen Ansprüche desaströs ist das Geschäftsergebnis in den zweiten Auswärtshalbzeiten deutlich verbesserungswürdig. Die Eintracht hat hier von neun Halbzeiten nur eine gewonnen und darüber hinaus mit 14 die meisten Gegentore in der Bundesliga hinnehmen müssen. Werder Bremen gewinnt 2. Halbzeit – Fußball-Wettquote 2,76. Neuzugang Ayoube Amaimouni-Echghouyab verspricht den mitreisenden Fans am Freitag, dass er und seine Kollegen alles tun werden, um dreifach zu punkten: "Wir arbeiten daran, dass wir gegen Bremen den Sieg holen." Ein leichtes Unterfangen wird das aufgrund der Form der vergangenen Wochen aber mit Sicherheit nicht.






