
Der Hamburger SV gewann am letzten Bundesliga-Spieltag in der allerletzten Minuten – und löste rundum diesen Erfolg ekstatische Jubelarien aus. Am Sonntag steht mit dem Nordderby gegen Werder Bremen ein ganz besonderes Spiel an, das es in dieser Form seit fast acht Jahren nicht mehr gab. Der HSV hat vor eigener Kulisse Probleme mit der Torerzielung in der ersten Halbzeit, Werder könnte dagegen das Momentum nach der Pause auf seiner Seite haben. NEO.bet liefert Quotenboost, Fußball-Wettquoten, Prognosen, Analysen und Wett-Tipps zur Partie in der Bundesliga Hamburger SV - Werder Bremen.
Der Hamburger SV verwandelte das Volksparkstadion am vergangenen Wochenende zu einem echten Tollhaus. Fábio Vieira erzielte in der vierten Minute der Nachspielzeit den Treffer zum 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart – und das auch noch in Unterzahl. "Dieser Sieg ist so wichtig und gibt uns so viel Energie", war Nicolas Capaldo nach dem Heimdreier Feuer und Flamme. "Diese Energie haben wir auch auf dem Platz gezeigt." Nach einem November mit gemischten Gefühlen heißt es für den HSV, diese Energie zu konservieren. Mit zwölf geholten Punkten aus den ersten zwölf Spielen belegen die Rothosen Tabellenplatz-13., der Vorsprung auf die Abstiegsplätze liegt bei fünf Zählern. Kein Grund also, es schleifen zu lassen. Für den Aufsteiger geht es am Sonntag (15.30 Uhr) mit dem Nordderby gegen Werder Bremen weiter. NEO.bet bietet für die Partie folgende Fußball-Wettquoten an: Sieg HSV (2,24), Unentschieden (3,75), Sieg Werder (3,0). NEO.bet hat außerdem einen Quotenboost generiert: Werder Bremen gewinnt und beide treffen – Fußball-Wettquote 5,6.
Erstmals seit fast acht Jahren steigt wieder eines der traditionsreichsten Duelle der Bundesliga-Geschichte. Zum 109. Mal werden am Sonntag die beiden ewigen Nordrivalen Hamburger SV und Werder Bremen im deutschen Fußballoberhaus aufeinandertreffen. Letztmals spielten die beiden Klubs im Februar 2018 in der Bundesliga gegeneinander, die Grün-Weißen siegten in einem Kellerduell durch ein Eigentor von Rick van Drongelen in der 86. Minute zu Hause mit 1:0. Dieser Ergebnisrichtung zog sich etwas durch die letzten direkten Aufeinandertreffen. Die Hamburger sind gegen die Bremer in der Bundesliga seit vier Spielen ohne Sieg (2 Remis, 2 Niederlagen). Der letzte HSV-Heimsieg gegen den Erzrivalen aus dem hohen Norden datiert vom April 2016, damals gewann der HSV mit 2:1. Die letzten beiden Derbys waren mit insgesamt gerade mal einem Treffer nicht gerade von Spektakel geprägt. Und auch in den Vorjahren war selten eine Begegnung dabei, die schützenfestartige Ausmaße annahm. Unter 2,5 Tore – Fußball-Wettquote 2,26.
Der Hamburger SV hat von seinen sechs Heimspielen in dieser Saison drei gewonnen und eines unentschieden gespielt. Die Erfolge wurden gegen Klubs wie Heidenheim (2:1), Mainz (4:0) und am vergangenen Wochenende gegen Stuttgart eingefahren. Es waren also mehr oder weniger Pflichtsiege, die die Rothosen vor eigener Kulisse geholt haben. Merlin Polzin meinte, dass der späte Sieg gegen den VfB "der perfekte Startschuss in eine ganz besondere Woche und der Lohn für die gute Arbeit dieser Woche" sei. Damit sprach der Hamburger Trainer natürlich auf das bevorstehende brisante Duell gegen Werder Bremen an. In jenem Match könnten die Hamburger Probleme in der ersten Halbzeit bekommen. Der HSV hat in den bisher absolvierten sechs Heimhalbzeiten nur viermal getroffen – zweimal blieb das Polzin-Team im Volkspark sogar über die gesamten 90 Minuten ohne Treffer. Hamburger SV trifft nicht in der 1. Halbzeit – Fußball-Wettquote 1,92.
Werder Bremen erlebte am vergangenen Spieltag das komplette Gegenteil des Hamburger SV. Im Heimspiel gegen den 1. FC Köln waren die Grün-Weißen lange Zeit in Führung und sich der drei Punkte vielleicht sogar schon ein bisschen zu sicher. Der Kölner Shootingstar Said El Mala besorgte in der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich, für Bremen waren damit zwei Punkte futsch. Damit verpasste das Team von Trainer Horst Steffen den vierten Heimsieg in Folge. "Das Ergebnis ärgert mich sehr. Es war absolut möglich, dass wir dieses Spiel gewinnen", polterte der Übungsleiter im Nachgang. "Unterm Strich müssen wir mit dem Punkt jetzt leben, auch wenn mehr drin gewesen wäre." Ändern lässt sich das Ergebnis nun ohnehin nicht mehr. Nach zwölf Spieltagen steht der SV Werder mit 16 geholten Punkten auf Platz 9 in der Mitte der Tabelle.
Bei Werder Bremen bemängeln sie, im letzten Spiel aus den sich bietenden Chancen nicht einen Sieg herausgeholt zu haben. Die Stimmung ist getrübt, sollte sich zu Wochenbeginn mit Blick auf das bevorstehende Spiel gegen den Hamburger SV aber schnell wieder legen. Zumal die Werderaner nach zwei sieglosen Spielen in Folge endlich mal wieder das Gefühl eines Sieges spüren wollen. Steffen wird in der Vorbereitung unter anderem auf einen statistischen Fakt hinweisen. Der HSV schlägt sich in Heimspielen nach der Pause fast wie ein Absteiger. Von sechs Heimhalbzeiten nach dem Pausentee hat der Aufsteiger nur eine gewonnen. Das ist die Chance für den SV Werder, der in dieser Sache auswärts immerhin dreimal ungeschlagen blieb (2 Siege, 1 Remis) – und außerdem mit einem Durchschnitt von 2,33 Toren den dritthöchsten der gesamten Bundesliga vorweist. Werder Bremen gewinnt in der 2. Halbzeit – Fußball-Wettquote 3,05.
Die auswärtsstärkste Mannschaft der Bundesliga ist Werder Bremen aber nicht gerade. Von sechs Spielen über die Stadtgrenze hinaus hat das Steffen-Team nur eines gewonnen – und das Mitte September mit 4:0 in Gladbach. Zuletzt wurde mit 0:2 in Leipzig verloren, zuvor setzte es in Mainz (1:1) und Heidenheim (2:2) gegen zwei Abstiegskandidaten nicht mehr als zwei bescheidene Unentschieden. Doch Derbys schreiben und haben ja wie so oft ihre eigenen Gesetze. Die ganze Woche bis zum Anstoß fiebert eine ganze Stadt und auch eine Mannschaft auf das Duell hin. "Dieses Gefühl schwebt durch ganz Bremen. Jeder weiß, worum es geht. Tage vorher gibt es kein anderes Thema", erinnerte sich der ehemalige Profispieler Fin Bartels an seine Momente zurück.






